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Lea – mit kleinen Schritten ins Leben

Die schokobraune Labbihündin Lea wurde mit drei Jahren aus der Zucht entlassen. Sie bekam ein erfahrenes Pflegekörbchen mit einer Pflegeschwester an ihrer Seite.

Lea ist eine etwas kleinere Labradorhündin, die bisher nicht viel kennenlernen durfte. Die Treppe in der Wohnung wollte sie einfach nicht gehen. Sie hatte sich ihren Platz im Treppenhaus unter der Treppe ausgesucht. Nach ein paar Tagen mit gutem Zureden wurde die Treppe dann doch erklommen und von da an war die Treppe kein Hindernis mehr.

Lea ist eine ängstliche Hündin, die sich schwer auf neue Dinge einlassen kann. Nach Möglichkeit mochte sie sich auch nicht anfassen lassen. Bei Besuch von mehreren Hunden, war Lea immer mittendrin und freute sich wie ein kleiner Keks. Es zeigte sich, die Schokomaus braucht andere Hunde für ihre Sicherheit. Und so zog Lea in ein neues Pflegekörbchen mit vier weiteren Labbimädels. Dies war eindeutig die richtige Entscheidung. Schnell hatte sie ihren Platz im Rudel gefunden und auch eine Freundin, Mila, auch eine ehemalige SoKo Hündin. Lea war immer in der Nähe von Mila zu finden. An ihr orientierte sie sich viel. Aus der Entfernung schaute sie zu, was die anderen machten. Und manchmal kam sie dann doch und wollte auch vorsichtig gestreichelt werden.

Als Lea kastriert werden musste, waren alle vier Labbimädels an ihrer Seite. Sie lagen abends alle zusammen und zeigten ihr so, dass sie nicht alleine ist. Von der Operation hat sie sich gut erholt. Jetzt konnte es mit kleinen Schritten weitergehen. Lea fühlte sich wohl und sicher in ihrem Rudel. Diese Sicherheit sollte ihr nicht genommen werden.

Lea darf in ihrem Rudel bleiben, und mit allen zusammen weiter die kleinen Schritte in eine schöne Zukunft machen. Wir wünschen Euch viel Erfolg und Geduld dabei.  

 

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